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die Weisheit deines Körpers

  • Janina
  • 22. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn dein Körper sich noch erinnert

Manchmal wissen wir, dass etwas vorbei ist – doch unser Körper fühlt sich nicht so an.


Vielleicht ist da eine Stelle, die immer wieder schmerzt.

Vielleicht eine Spannung, die nicht ganz gehen will.

Oder ein Gefühl von innerem „Festhalten“, das du dir nicht richtig erklären kannst.


Manchmal erinnert sich unser Körper an etwas, das wir längst hinter uns gelassen haben.


Und das ist nichts Falsches. Es ist etwas sehr Menschliches.


Wenn es einmal zu viel war

Es gibt Momente im Leben, die einfach größer sind als wir.


Eine Verletzung.

Ein Unfall.

Eine Operation.

Eine Phase voller Stress.

Trauer. Angst. Überforderung.


In solchen Augenblicken tut unser Körper etwas Wunderbares:

Er schützt uns.


Er spannt an.

Er wird still.

Er fährt Bereiche herunter oder geht innerlich in Alarmbereitschaft.


Das ist keine Schwäche.

Das ist Fürsorge.


Doch manchmal bleibt ein Teil dieses Schutzes bestehen.

Nicht, weil etwas mit dir nicht stimmt –

sondern weil dein Körper dich einmal sehr ernsthaft beschützen musste.


Wenn etwas im Körper „festhält“

In der biodynamischen Craniosacral-Arbeit sprechen wir manchmal von einem „inerten Fulcrum“.


Ein kompliziertes Wort für etwas ganz Einfaches:


Eine Stelle im Körper, die noch etwas hält.


Vielleicht fühlt sie sich an wie:


  • eine tiefe Spannung

  • ein Druck

  • eine Taubheit

  • ein inneres Einfrieren

  • oder eine emotionale Empfindlichkeit


Es ist, als würde dieser Bereich noch wachsam sein.

Noch nicht ganz überzeugt, dass alles wirklich vorbei ist.


Ein Raum von Sicherheit

In der Biodynamische Craniosacral-Therapie geht es nicht darum, etwas wegzumachen.


Es geht nicht um Druck.

Nicht um Manipulation.

Nicht um „Reparieren“.


Es geht um einen Raum.


Einen Raum, in dem dein Nervensystem sich sicher fühlen darf.

Einen Raum, in dem nichts erwartet wird.

Einen Raum, in dem dein Körper in seinem Tempo sein darf.


Mit achtsamer, sehr sanfter Berührung darf dein System spüren:

Jetzt ist es ruhig.

Jetzt ist es sicher.


Und manchmal beginnt das, was fest war, wieder in Bewegung zu kommen.


Ein Atemzug wird tiefer.

Eine Spannung weicher.

Ein inneres Festhalten darf sich lösen.


Nicht, weil jemand es gemacht hat.

Sondern weil dein Körper selbst dazu bereit war.


Vielleicht darfst du dir das sagen

Du bist nicht kaputt.

Dein Körper hat dich beschützt.

Und vielleicht schützt er dich an manchen Stellen noch immer.


Manchmal braucht es nur Sicherheit,

Geduld

und liebevolle Begleitung,

damit sich das Alte langsam lösen darf.


Sanft.

In deinem Tempo.

Von innen heraus.

 
 
 

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